Wichtige INFOS

NÄCHSTER CLUB-TG

Zugersee,

Walchwil, Rossblatten

SO 11.Februar 2018

Treffpunkt:  10.00h Tauchplatz 

Tauchleiter: Milan Kryka

Krebse

Kamber- oder Amerikanischer Flusskrebs - Orconectes limosus


Der Kamberkrebs (lat. Orconectes limosus, Synonym Cambarus affinis), auch Amerikanischer Flusskrebs, ist ein aus Nordamerika stammender Flusskrebs, der inzwischen auch in West-, Mittel- und Osteuropa und sogar in Korsika vorkommt. Er ist Überträger der Krebspest, gegen die er immun ist.

 

Der Kamberkrebs wird nicht größer als 12 cm. Die Seiten verlaufen mehr oder weniger parallel, typisch sind dunkelrote Querbinden auf der Rückenseite seines Hinterleibs. Die restliche Körperfärbung variiert zwischen grau und leicht bräunlich. Der Körper ist nicht glatt, sondern mit Dornen und Höckern besetzt, der Kopf kurz und rund. Bei den Scheren ist ein starker orangeroter Dorn (Sporn) an der Innenseite des Segments hinter der Schere (Carpus) auffällig, die Scherenoberseite ist pelzig behaart. (Text: Wikipedia)

 

Europäischer Edelkrebs - Astacus astacus

 

Der Edelkrebs oder Europäische Flusskrebs (Astacus astacus) ist der größte unter den in Europa heimischen Krebsarten. Er wird 15 bis 20 Jahre alt. Der wissenschaftliche Artname ist vom altgriechischen Wort astakos, „Krebs“ abgeleitet.

Der Edelkrebs kann bis zu 20 cm (von Kopf- bis Schwanzspitze) groß werden und ein Gewicht von bis zu 350 g erreichen. Am Kopf sitzen zwei Fühlerpaare, wovon eines etwa 1/3 der Länge des Körpers hat. Das zweite Paar ist sehr kurz und nur aus der Nähe zu erkennen. Um die Augen herum befinden sich zwei Paar hörnerähnliche Gebilde (Postorbitalleisten), die die Augen schützen. Der Edelkrebs besitzt zwei Scheren, die zum Festhalten der Beute und zur Verteidigung dienen. Der Körper ist meist dunkelbraun bis rotbraun, es kommen aber auch blaue Tiere vor. Der Kopf- und Rückenpanzer ist spitz auslaufend. Scherenunterseiten und -gelenke sind rot (wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu anderen Flusskrebsarten).

 

Der Edelkrebs wird allgemein durch den naturfernen Gewässerbau und die Schadstoffbelastung der Gewässer erheblich zurückgedrängt. Die stärkste Bedrohung stellt jedoch die Krebspest, eine Pilzerkrankung, dar. Die Krebspest wurde durch die Ansiedlung amerikanischer Flusskrebsarten (z.B. den ) eingeschleppt. Diese Krebsarten übertragen die Pilzerkrankung, im Gegensatz zum Edelkrebs sterben sie aber nur ausnahmsweise daran. Die Konkurrenzüberlegenheit dieser neuen Arten hat die Situation zusätzlich verschärft und den Edelkrebs in fast allen europäischen Ländern so extrem dezimiert, dass er in Mitteleuropa nur noch in wenigen Inselbiotopen zu finden ist.